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Mar 22
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Immobilienpreise: Bleibt der Aufwärtstrend?

Immobilien bleiben weiterhin teuer: Die Preisentwicklung für Wohnungen und Häuser hat in den letzten Jahren einen andauernden Aufwärtstrend in Deutschland gezeigt. Der Immobilien-Boom, welcher sich seit mehr als einem Jahrzehnt zeigt, beruht auf verschiedenen Einflussfaktoren. Welche Chancen sich daraus für Anleger, Käufer und Verkäufer ergeben und wie sich die Preise in der Region Stuttgart entwickeln – lesen Sie es hier nach.

 

Kurzüberblick: Preisentwicklung am Immobilienmarkt

  • Anhaltender Aufwärtstrend: In Deutschland werden Immobilien immer teurer; der Immobilienpreis-Boom hält weiter an.
  • Metropolen besonders betroffen: Eine positive Preisentwicklung zeigt sich vor allem bei Immobilien in Großstädten und Metropolen.
  • Preise in Süddeutschland: Stuttgart gehört zu den teuersten Regionen; Mietwohnungen sind begehrt.
  • Trotz Corona: Eigentumswohnungen und Häuser weiterhin gefragt; es zeigt sich ein Nachfrageüberhang.
  • Prognose: Preisentwicklung am Immobilienmarkt erfolgt regionsabhängig und kann deshalb variieren. Insgesamt zeichnet sich weiterhin ein Aufwärtstrend ab.

 

Stetiger Preisanstieg – Immobilienpreisentwicklung in Deutschland

Seit vielen Jahren steigen die Preise für Immobilien in Deutschland an – und ein Abwärtstrend ist gerade nicht in Sicht. Vor allem Metropolen stehen dabei im Mittelpunkt: Beliebte Städte, beispielsweise Hamburg, Berlin, Köln sowie Düsseldorf zeigen, dass Wohnungen und Häuser teurer werden. Zwischen 2018 und 2019 haben sich in diesen Regionen Ein- und Zweifamilienhäuser um ganze 7,5 Prozent verteuert. Preise für Eigentumswohnungen klettern mit einer Zunahme von 9 Prozent ebenfalls in die Höhe.

 

Region Stuttgart: So haben sich die Immobilienpreise entwickelt

Auch die Region Stuttgart ist vom Preis-Boom am Immobilienmarkt nicht ausgeschlossen – im Gegenteil: Die süddeutsche Region liegt im nationalen Vergleich weit vorne, die Kesselstadt Stuttgart ist beliebt und teuer. Nicht nur als gefragter Wohnort, sondern auch als begehrter Kapitalanlagestandort macht sich der Ort in Süddeutschland einen Namen am Immobilienmarkt. Das Resultat: Die Nachfrage ist besonders hoch, das Angebot weiterhin knapp.

Die Mietpreise in Stuttgart zählen heute zu den teuersten in Deutschland. Wer zum Beispiel eine Wohnung mit 60 Quadratmetern bezieht, zahlt im Durchschnitt 16,33 Euro pro Quadratmeter. Auch die Leerstandsquote ist niedrig, denn unbewohnt sind derzeit nur 0,5 Prozent der Stuttgarter Immobilien. Zum Vergleich: In der Metropole Berlin sind es 0,8 Prozent. Daraus ergibt sich vor allem für Immobilieneigentümer die Chance, ihr Eigentum zu attraktiven Konditionen zu verkaufen – denn besonders in zentraler Lage sind Häuser und Wohnungen bei Kapitalanlagern beliebt.

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Welche Faktoren beeinflussen den Immobilienpreis?

Woran liegt es, dass der Preis einer Immobilie sich verändern kann? Wer die Dynamik des Immobilienmarkts kennt, kann verschiedene Einflussfaktoren herausfiltern, die einen Immobilienpreis zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmen.

Marktfaktoren als Richtwert

  • Einkommenshöhe: Je höher das Durchschnittseinkommen in der jeweiligen Region, desto höher fallen auch die Preise für Immobilien aus. Die Nachfrage nach Immobilien verringert sich bei weniger Einkommen, sodass auch die Häuser- und Wohnungspreise sinken.
  • Höhe der Zinsen: Bei einer Immobilienfinanzierung spielen Kreditzinsen eine wichtige Rolle. Steigen diese an, kann die Nachfrage nach Eigentum sinken – und die Preise fallen.
  • Bevölkerungsentwicklung: Auch die Entwicklung der Bevölkerung bestimmt mit, wie die Preise sich für Immobilien verändern. So ist bei einem Zuwachs damit zu rechnen, dass die Preise – aufgrund einer erhöhten Nachfrage – ansteigen. Je mehr städtische Lebensformen sich ausbreiten, desto ist größer auch die Wahrscheinlichkeit für steigende Preise für Häuser und Wohnungen.
  • Wirtschaftswachstum: Als Folge eines wirtschaftlichen Aufschwungs können Preise für Immobilien ansteigen. Sinkt das Bruttoinlandsprodukt hingegen, wirkt sich das häufig negativ auf die Preisentwicklung aus.

Objektbezogene Faktoren als Richtwert

Nicht nur die Marktfaktoren bestimmten den Preis von Immobilien, sondern auch die individuellen Objektbezogen Faktoren. Zu diesen zählen vor allem folgende Punkte:

  • Lage & Wohnumfeld
  • Ausstattung
  • Baujahr
  • Größe für Haus & Grundstück
  • Wohnfläche
  • Zustand der Immobilie
  • Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen

 

Auswirkungen auf Käufer, Eigentümer und Anleger

Wer eine Immobilie als Anlageobjekt nutzt oder kaufen bzw. verkaufen möchte, muss aufgrund der aktuellen Preisentwicklung mit verschiedenen Vor- und Nachteilen rechnen.

Für Anleger gilt: Immobilien zählen nach wie vor zu den sicheren Investitionen für Anleger; deshalb ist der Immobilienmarkt von großer Bedeutung für Kapitalanleger. Besonders in Metropolregionen muss – aufgrund des Verhältnisses zwischen Miete sowie Kaufpreis – allerdings mit eher kleineren Renditen gerechnet werden.

Für Eigentümer gilt: Wer aktuell eine Immobilie besitzt, kann diese – nach einer genaueren Marktanalyse – mit Gewinn verkaufen. Vor allem, wenn der Kauf ursprünglich vor dem Anstieg der Preise stattfand, ist mit einem gewinnbringenden Erlös zu rechnen. Ob Hausverkauf aus beruflichen, finanziellen oder privaten Gründen – es lohnt sich, die Preisentwicklung weiterhin aufmerksam zu verfolgen, um im richtigen Moment zu verkaufen.

Für Käufer gilt: Für Selbstnutzer stellt das Eigenheim weiterhin eine attraktive Möglichkeit dar, eine sinnvolle Investition zu tätigen. Es besteht jedoch die Herausforderung, dass Käufer – aufgrund der steigenden Preise der Immobilien – lediglich Eigenkapital für die Kaufnebenkosten aufbringen. Es müssen in der Regel also größere Summen finanziert werden.

 

Prognose: Steigen die Preise weiter an?

Grundsätzlich gilt, dass die Preise am Immobilienmarkt auch in Zukunft weiterhin ansteigen – so die Einschätzung vieler Experten. Dabei gilt:

  • Regionale Unterschiede beachten: Für Deutschland fällt die Prognose regional unterschiedlich aus.
  • Für städtische Räume gilt: Urbane Gegenden und Metropolregionen bleiben nach wie vor ein Magnet für Arbeiter, junge Menschen und Familien, die auf der Suche nach Wohnraum sind. Somit bleiben auch die Immobilien- und Mietpreise hoch.
  • Corona: Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie konnten dem Immobilienpreis-Boom langfristig keinen Einhalt gebieten.
  • Nachfrage fortan hoch: Übersteigt die Nachfrage künftig weiterhin das Angebot, zeichnet sich eine positive Preisentwicklung ab. In ländlichen Gegenden kann es hingegen zu sinkenden Preisen kommen.
  • Zinsentwicklung: Einen entscheidenden Faktor stellt die Entwicklung der Kreditzinsen dar. Bleiben diese niedrig, bleibt in der Regel auch die Nachfrage nach Baufinanzierungen hoch. Steigen die Zinsen an, resultiert dies für gewöhnlich in einem Nachfragerückgang.

 

Fazit: Immobilienpreisentwicklung positiv – ein Hausverkauf kann sich lohnen

Zwar ist weiterhin ein preislicher Aufwärtstrend am Immobilienmarkt zu verzeichnen. Experten gehen jedoch davon aus, dass es vergleichsweise zu niedrigen Steigerungen kommt. Deshalb gilt: Wer mit dem Gedanken spielt, Eigentum zu verkaufen, wartet nicht zu lange damit. Wir helfen Ihnen gerne: Lassen Sie sich von unserem Experten-Team kostenlos beraten. Auch während der Corona-Pandemie ist das Angebot an Immobilien rar, weshalb die Nachfrage hoch bleibt – und ein zeitnaher Verkauf des Eigentums sich lohnen kann.

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